Elke Maier, Georg Planer, 2006: LUNA VISTA - Eine Begegnung zwischen Himmel und Erde   Temporäre künstlerische RaumInstallation, Schloss Bruck, Museum Stadt Lienz, Tirol
1. Juli 2006 bis 29. Oktober 2007                                                                                                                           Material: Feinste weiße Nähseide (ca. 40.000 m), Erde

Elke Maier, Georg Planer, 2006: LUNA VISTA - Eine Begegnung zwischen Himmel und Erde, Künstlerische Installation, Schloss Bruck, Museum Stadt Lienz, Tirol

Elke Maier, Georg Planer, 2006: LUNA VISTA - Eine Begegnung zwischen Himmel und Erde, Künstlerische Installation, Schloss Bruck, Museum Stadt Lienz, Tirol

Elke Maier, Georg Planer, 2006: LUNA VISTA - Eine Begegnung zwischen Himmel und Erde, Künstlerische Installation, Schloss Bruck, Museum Stadt Lienz, Tirol

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Elke Maier, Georg Planer, 2006: LUNA VISTA - Eine Begegnung zwischen Himmel und Erde, Künstlerische Rauminstallation, Schloss Bruck (Bergfried) , Museum Stadt Lienz, Tirol                       1. Juli 2006 bis 29. Oktober 2007                                                                                                                  Material: Feinste weiße Nähseide (ca. 40.000 m), Erde

Text: Dr. Elisabeth Larcher Kunsthistorikerin

(...) Die über die beiden obersten Stockwerke des Bergfrieds geführte Rauminstallation entwickelt das Projekt "Ein Tag in tausend Jahren" weiter, das in der Stiftskirche Wilten in Innsbruck im Jänner 2006 als erste Gemeinschaftsarbeit der beiden Künstler verwirklicht wurde.

Auf dem nackten Betonboden liegen lebensgroße Figuren, die Georg Planer mit bloßen Händen aus Erde geformt hat, Männer und Frauen. Ihren Körpern entspringen hauchdünne gespannte Seidenfäden wie Strahlen - oder werden sie von diesen aufgenommen, empfangen? Sie oszillieren zwischen Sichtbarkeit und Unsichtbarkeit und treten eigentlich erst im Dialog mit dem Licht in Erscheinung, streben der hohen Decke zu, durchdringen den schweren Bretterboden in seinen Ritzen und entfalten sich im obersten Turmgeschoss zu einem überwältigenden dreidimensionalen Bild, das den gesamten Raum einnimmt und sich im Querbalken des imposanten Dachstuhls bündelt.

Ein Raum wie ein Wald aus Lichtstrahlen, von dem aus man in luftiger Höhe in alle Himmelsrichtungen blicken kann und der dieses abstrakte "LichtBild", den unterschiedlichsten Licht- und Witterungsbedingungen exponiert, wesentlich definiert. Ganz im Sinne der beiden Künstler, die ja in ihren Werken immer auch die Wechselbezüge von hell und dunkel, von innen und außen thematisieren, weht der Wind ungehindert durch die unverglasten Fensteröffnungen und versetzt die unzähligen Seidenfäden in Schwingungen.(...)

Dr. Elisabeth Larcher Kunsthistorikerin